Spenden ist eine Herzenssache und nicht Aufgabe der Stadt!
Die Schweizerbevölkerung gehört international zu den grosszügigsten Spendern. Wo Not auf der Welt aufkommt, fühlen wir uns spontan verantwortlich und spenden. Dies hat auch die jüngste Krise aufgezeigt, wo zur Linderung des immensen Leids innerhalb eines Tages rund 12 Mio. Franken gesammelt worden sind. Darauf dürfen wir auch stolz sein – die Bürger handeln in Selbstverantwortung und solidarisch.
Stossend ist für mich ist die Aktion der Stadt Luzern. Hier hat der Stadtrat in Eigenregie entschieden, Fr. 45’000 Steuergelder der Glückskette zu spenden. Ist dies im Sinne des Steuerzahlers? Kann ich mich jetzt als private Spenderin zurücknehmen und dies der Stadt überlassen? Dies wäre eine Entwicklung, die diametral zu meine Einstellung als Liberale steht: die Bürger handeln verantwortungsvoll und fürs Gemeinwohl. Da brauche und will ich keine Exekutive auf Stufe Gemeinde, die diese Aufgabe für mich übernimmt.
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Montag, 23. August 2010 8:43
Lesen Sie auch den Artikel auf liberalblog.ch zur Thematik…
http://liberalblog.ch/2010/08/23/spendet-fur-die-gluckskette-oder-bezahlt-in-luzern-steuern/
Freitag, 3. September 2010 11:52
Ob jetzt ein Mensch oder die Stadt ein herz für die Fluthopfer hat spielt doch keine Rolle. Zudem sind es keine Millionen die gespendet werden, im gegensatz zur Anzahl der Opferzahlen.
Was für mich klar ist, ist das Sie kein Herz für Opfer haben. Ich hoffe Sie sehen TV, wenn ja, dann müssen Sie eiskalt sein, wenn die Bilder welche Täglich über den Flimmerkasten gezeigt werden Sie nicht brührt.
Wenn alle in der FDP ihre Einstellung teilen, werde ich bestimmt nicht die FDP in den Bundesrat wählen bzw. irgendjemanden in den aus der Fraktion in Stadtrat.