Wo bleibt der Mut zur Politik?
Während den vergangenen Monaten wurde die Schweizer Politlandschaft von den Medien immer und immer wieder aufgewühlt. Ein Skandal jagt den anderen und Indiskretionen machen die Runde. Wie bilden Sie sich Ihre Meinung über die Politik? Oder haben Sie gar keine mehr?
Sind wir doch ganz ehrlich. Die meisten informieren sich über Zeitungen, Zeitschriften, Radio, Fernsehen oder Internet über das tägliche Geschehen. Doch wer garantiert uns, dass in der NLZ, im Internet oder auch im Schweizer Fernsehen die aktuelle Lage wirklich neutral und faktengerecht dargelegt wird? Infolge der Wirtschaftskrise und dem damit verbundenen Werberückgang mussten etliche Medienunternehmen (Zeitungen, Fernsehen, Radioanstalten) Personal abbauen oder zumindest kein weiteres einstellen. Als Beispiel: Die Neue Luzerner Zeitung war an den Fussball-Weltmeisterschaften in Südafrika nicht mit einem eigenen Journalisten vertreten. Diesbezüglich wurden die Artikel eingekauft. Dies geschieht nicht nur im Sport sondern auch bei Wirtschafts- und Politmeldungen. Ich bin überzeugt, dass dadurch die Berichterstattung und vor allem die Qualität stark darunter leidet.
Politik ist mir nicht egal
Unbestritten ist der Lack der Politik angekratzt. Intrigen und Geschwätz von Personen welche Ihre Kompetenzen überschreiten und in den meisten Fällen das Hintergrundwissen nicht besitzen, tragen einen grossen Teil dazu bei. Geht es doch den meisten darum, die persönlichen und nicht die gemeinschaftlichen Interessen in den Vordergrund zu stellen. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass mit Engagement zugunsten der Gemeinde und deren Bevölkerung einiges erreicht werden kann. Mir ist es nicht egal nach welchen Gesetzen und Vorschriften ich mein Leben gestalten muss. Ich bin überzeugt, dass Ihnen die Entwicklungen der Gemeinde, des Kantons und diejenige der Schweiz nicht egal sind. Sie können Ihre Ideen, Wünsche und Meinungen zur Infrastruktur, Finanzwesen, Freizeitangebot, etc. zum Ausdruck bringen. Engagieren Sie sich in der Politik und tragen Sie zur guten Entwicklung bei. So erhalten Sie die Informationen aus erster Hand und nicht von einem Journalisten, welcher vielleicht gar nicht so unabhängig ist wie wir es meinen.
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