Wie die Leute von Schilda schliesslich doch eine Salle Modulable bauten

Es stimmt versöhnlich, dass einige Pfiffige aus Schilda merkten, dass es  schon ein Theater  mitten in der Stadt, nahe am Fluss, gab. Die Restaurants in der Umgebung luden zum Verweilen ein, das bekannte KKL stand in der näheren Umgebung, alles war zu Fuss erreichbar. Eine wundervolle Sache also!

Ich gehe mit der Idee von Herrn Anderhub einig, man sollte sich zuerst einmal fragen, welche Idee man mit dem Bau der Salle Modulable umsetzen will. Ist es in erster Linie Ersatz für das heutige Luzerner Theater? Geht es um einen Annexbau zum KKL? Könnte man allenfalls das Theater um oder neu bauen, damit das bewährte Dreispartenhaus den heutigen Anforderungen an ein modernes Theater genügt? Wie gross soll das Haus überhaupt sein, damit es gut ausgelastet ist? Wie sieht es mit den Betriebskosten aus?

Ich stelle diese Fragen in den Vordergrund, denn damit liesse sich die Standortfrage etwas einengen. Wir brauchen in der näheren Umgebung des KKL eine neue Theaterbühne, dies ist für mich von zentraler Bedeutung. Dann muss man sich mit der Zahl der Besucher intensiv auseinander setzen, dies gibt uns Hinweise auf die Grösse des neuen Hauses. Als regelmässige Besucherin des Luzerner Theaters bin ich stolz auf unser Theater. In dieser Saison konnte ich verschiedene Stücke sehen, ich war sehr begeistert von unseren Theaterleuten. Wenn die Vorstellungen gut besucht sind, dann freut dies nicht nur uns als Besucher, auch die Schauspieler, Tänzer und Sänger freuen sich darüber.

Was wünsche ich mir mehr, eine gute Infrastruktur, ein tolles Haus, das ermöglicht, dass weiterhin gute und spannende Schauspiele, Tanzabende oder Opern angeboten werden können. Machen wir uns auf, gehen wir den Weg und nehmen wir Fahrt auf, damit das ganze nicht zu einem Schildbürgerstreich ausufert.

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Datum: Montag, 8. März 2010 8:45
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