Vertrauen schaffen
Montag, 29. März 2010 8:54
Die FDP.Die Liberalen Luzern hat als einzige FDP-Kantonalpartei die Abzockerinitiative von Herrn Thomas Minder unterstützt. Mit Überzeugung haben wir damals in unserem Kanton Unterschriften gesammelt.
In der vergangenen Woche wurde diese Initiative im Nationalrat behandelt. Dieses Thema ist politisch viel zu brisant um parteipolitische Profilierungen zu suchen. Der Nationalrat hat nun zusätzlich zur Minder-Initiative auch einen direkten Gegenvorschlag verabschiedet. Wäre heute die Abstimmung würde das Volk mit Bestimmtheit die Minder-Initiative dem Gegenvorschlag vorziehen. Leider hat es die Politik in Bern verpasst den Volkswillen zu spüren. Der Unmut ist gross, denn auch in den letzten Tagen mussten wir wieder grosszügige Boni-Bezüge zur Kenntnis nehmen. Für mich ist es wichtig und dringend nötig, ob Minder-Initiative oder Gegenvorschlag, dass jetzt endlich gehandelt wird. Ansonst bin ich überzeugt, dass das Volk der Politik den Weg aufzeigt. Die Abstimmung vom 7. März 2010 lässt grüssen. Auch da hat das Volk, mit dem klaren Abstimmungsresultat beim Umwandlungssatz, der Politik die Richtung aufgezeigt.
Das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik leidet schwer. Darum machen wir bei den überrissenen Boniauszahlungen einen Punkt. Setzen wir wieder einmal in der Politik ein Zeichen, welches das Volk versteht und Vertrauen weckt. Wir von der FDP haben es in der Hand!
Thema: Allgemeines, Liberale Wirtschaft | Kommentare (2) | Autor: Albert Vitali








ein solches Vorgehen an den Tag gelegt. Immer wieder hören und lesen wir, dass mit einer verbesserten Standortqualitäten die Konkurrenzfähigkeit des Kantons im nationalen und internationalen Standortwettbewerb weiter erhöht werden muss. Mit dem Agglomerationsprogramm, einer massvollen Steuerpolitik und vielen weiteren Massnahmen, will der Kanton Luzern vorwärts kommen. Aber am Seetalplatz krebst der Kanton zurück. Anstatt mit der Zielsetzung des Wohlergehens für den ganzen Kanton proaktiv Probleme zu lösen, wird dem Kantonsrat eine unsinnige Revision des Strassengesetzes präsentiert und gleichzeitig werden von den Gemeinden – ganz unüblich – Kostenbeiträge einverlangt. Aber dabei ist doch unbestritten, dass eine positive Entwicklung am Seetalplatz auch den ganzen Kanton vorwärts bringt.
