Der faire Umwandlungssatz: „Es schläckt’s kei Geiss wäg!“

Irene Keller

Hin und her geht der Ball zwischen Befürwortern und Gegnern – die Medien begrüssen den harten Schlagabtausch. In der ganzen Diskussion ist für mich ein Ja-Argument absolut zentral und entscheidend, die Solidarität zwischen den Generationen, vor allem unsere Verantwortung gegenüber unsern jungen Generationen. Es ist Tatsache, dass immer mehr Menschen immer älter werden. Die Alterspyramide hat längst ihre Pyramidenform verloren. So wird sich in den nächsten 20 Jahren das Verhältnis zwischen Rentnern und Aktiven zu Ungunsten der Aktiven stark verändern.

Wenn nun also heute schon unser persönlich angespartes Säule 2-Kapital nicht mehr ausreicht für die Jahre, die wir nach der Pensionierung durchschnittlich noch „zu gut“ haben (20 Jahre nach 65!), die Pensionskasse bzw. deren Aktive mit ihrem Angesparten diese Renten (Löcher stopfen müssen), wie sieht dies dann für unsere Jungen in 30 bis 35 Jahren aus? Es erübrigt sich, die Folgen näher auszuführen!

Dies sind aber Tatsachen und die „schläckt kei Geiss wäg“! Für mich wischen sie jedoch jeden Hauch von Gegenargumenten glatt vom Tisch. Sind wir so nachlässig, das bestehende Problem unsern Jungen überlassen zu wollen? Ich bin überzeugt, hier setzt meine, unsere Verantwortung ein – ein „JA“ zum fairen Umwandlungssatz – eine faire, korrekt ausfinanzierte Rente für alle, auch für spätere Generationen, beweist Solidarität und Verantwortung. Daher sollten nicht nur die Jungen, sondern auch wir von „zwüsche dure“ und auch die Rentner ein „Ja“ in die Urne legen – Solidarität ist doch ein Schweizer Markenzeichen, oder!

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Autor: Irene Keller
Datum: Montag, 15. Februar 2010 9:19
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