Leidensweg findet ein Happy-End
Haben Sie schon einmal die Strecke zwischen Richensee und Retschwil unter ihre Räder genommen? Falls ja, dann ist Ihnen bestimmt aufgefallen, dass die Strecke ein erhöhtes Risiko hat. Auf der Seeseite hat es einen so genannten Rad- und Gehweg. Dieser Kiesweg sollte von Wandern, Fahrradfahrern und von Schülern benutzt werden, damit die Verkehrssicherheit gewährleistet wird. Eine Lösung, welche die FDP.Die Liberalen Hitzkirch schon seit Jahren nicht befriedigt hat. Was nützt ein Naturweg, wenn bei Regen, Schnee, Nebel und in der Nacht die schmale Strasse anstelle der Kiesweg benützt wird?
Asphaltieren unmöglich!
Vor fünf Jahren wies die damalige FDP Hitzkirch in einem Schreiben an den Gemeinderat darauf hin, dass dieser Wander- und Schulwegabschnitt ein erhöhtes Risiko aufweise. Es wurde verlangt, dass der Radweg asphaltiert werde, damit bei jeder Witterung die Strecke begehbar werden kann. Der damalige CVP-Gemeinderat, Cornelius Müller meinte: „Dies sei nicht möglich, da es sich um einen Rad- und Gehweg handle.“
In Hitzkirch lebt die Demokratie
Nach der Gemeindefusion (Gelfingen, Hämikon, Hitzkirch, Mosen, Müswangen, Retschwil und Sulz) wurde die Bevölkerung des Ortsteils Retschwil im Frühjahr 2009 aktiv. Mit einem Brief an den Gemeinderat, welcher von über 70ig Personen unterzeichnet wurde, wurde nochmals auf die Problematik und Unzufriedenheit hingewiesen. Da die Betroffenen bis im Herbst noch keine Antwort hatten, wurde das Thema von CVP-Vertretern an der CVP-Herbstversammlung heftig diskutiert. An der Hitzkircher-Gemeindeversammlung wurde erst über dieses Thema orientiert, als sich ein Anwesender nach der Problematik orientieren wollte. Der Gemeinderat informierte, dass er für den Wegabschnitt „Alte Post Retschwil“ bis Kreuzung Herrenberg den Weg auf 2 Meter Breite asphaltieren will. Von der Versammlung wurde der Antrag gestellt, dass die ganze Strecke, „Alte Post Retschwil“ bis Reithalle Richensee, asphaltiert werden sollte. Dieser Antrag wurde von den Stimmberechtigten angenommen. Nun wird der gesamte Weg im Frühjahr 2010 asphaltiert.
Planung mit Köpfchen?
Die Lösung finde ich befriedigend. Nur stellt sich bei mir die Frage, weshalb es nun doch geht? Es ist schon merkwürdig, dass der Gemeinderat das damalige Schreiben der FDP Hitzkirch so beantwortete und heute niemand mehr etwas davon wissen will. Sollte auf dem Weg ein Reitverbot kommen, (Weg beginnt direkt bei der Reithalle und ist die Verbindung in die Erlose) gibt es bestimmt den nächsten Antrag an der Gemeindeversammlung.
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