Beiträge vom Dezember, 2009

Leidensweg findet ein Happy-End

Freitag, 18. Dezember 2009 8:00

Damian Müller

Haben Sie schon einmal die Strecke zwischen Richensee und Retschwil unter ihre Räder genommen? Falls ja, dann ist Ihnen bestimmt aufgefallen, dass die Strecke ein erhöhtes Risiko hat. Auf der Seeseite hat es einen so genannten Rad- und Gehweg. Dieser Kiesweg sollte von Wandern, Fahrradfahrern und von Schülern benutzt werden, damit die Verkehrssicherheit gewährleistet wird. Eine Lösung, welche die FDP.Die Liberalen Hitzkirch schon seit Jahren nicht befriedigt hat. Was nützt ein Naturweg, wenn bei Regen, Schnee, Nebel und in der Nacht die schmale Strasse anstelle der Kiesweg benützt wird?

Asphaltieren unmöglich!

Rad- und Fussweg

Rad- und Fussweg

Vor fünf Jahren wies die damalige FDP Hitzkirch in einem Schreiben an den Gemeinderat darauf hin, dass dieser Wander- und Schulwegabschnitt ein erhöhtes Risiko aufweise. Es wurde verlangt, dass der Radweg asphaltiert werde, damit bei jeder Witterung die Strecke begehbar werden kann. Der damalige CVP-Gemeinderat, Cornelius Müller meinte: „Dies sei nicht möglich, da es sich um einen Rad- und Gehweg handle.“

In Hitzkirch lebt die Demokratie
Nach der Gemeindefusion (Gelfingen, Hämikon, Hitzkirch, Mosen, Müswangen, Retschwil und Sulz) wurde die Bevölkerung des Ortsteils Retschwil im Frühjahr 2009 aktiv. Mit einem Brief an den Gemeinderat, welcher von über 70ig Personen unterzeichnet wurde, wurde nochmals auf die Problematik und Unzufriedenheit hingewiesen. [...]

Thema: Abstimmungen, Gemeinde | Kommentare (0) | Autor: Damian Müller

Jahresrückblick 2009 und Dank

Donnerstag, 17. Dezember 2009 15:07

Peter Schilliger
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Thema: Allgemeines, Kanton | Kommentare (0) | Autor: Peter Schilliger

Weihnachtsgrüsse auf eine andere Art…

Mittwoch, 16. Dezember 2009 12:00

Yvonne Ruckli

Die FDP.Die Liberalen Root wünscht Ihnen frohe Festtage und ein gutes neues Jahr 2010. Aber nicht etwa mit Weihnachtskarten, sondern, als erste Ortspartei, mit den neuen F4-Plakatständern der FDP.Die Liberalen Luzern. Dank robustem Bau halten diese jedem Winterwetter Stand, egal ob in den Rasen gesteckt oder auf dem Asphalt paltziert.

So kommen Weihnachtsgrüsse garantiert an…

Plakatständer, Weihnachtsgrüsser der FDP Root

Thema: Allgemeines | Kommentare (0) | Autor: Yvonne Ruckli

Wenn Konservative mit der Maske der Freiheit argumentieren…

Mittwoch, 16. Dezember 2009 8:42

Pascal Duss

Kantonsrat Leo Fuchs hat sich in einem kurzen und prägnanten Bolg-Beitrag dazu geäussert, dass Roger Köppel am Parteitag vom 8. Dezember 2009 kein Recht hatte, den Liberalen von Luzern die “Leviten zu lesen”.

Mit Köppel wurde zweifellos eine Person gefunden, welche den Parteitag aufmischte und sogar Leute dazu motivierte, am 8. Dezember zu kommen, welche man zuvor nicht mehr an einem Parteitag sah. Viele freuten sich auf kontroverse Diskussionen.

Ich finde das soweit gut und bin ein erklärter Gegner davon, dass sich die FDP selbst ins gute Licht stellt und nach Erfolgen sucht, ohne grundsätzliche Überlegungen anzustellen – wir dürfen und sollen selbstkritisch sein.

Mit Köppel, einer rechtspopulistischen Person, wurde jedoch jemand eingeladen, der einen Liberalismus (spätestens seit der finanziellen Unterstützung der Weltwoche durch Blocher & Co.) predigt, der wohl wirtschaftsliberal, jedoch sehr gesellschaftskonservativ ist. Letztlich geht es darum, dass man in der Weltwoche möglichst gegen den Mainstream schreibt, um so die Auflage zu halten.

Somit haben wir es hier mit einer Person zu tun, welche gerne zu den intellektuellen Liberalen gezählt werden würde, in Wahrheit jedoch eine einseitige Aussensicht verfolgt: Bilden Freiheit und Verbote doch klare Kontraste. Ich glaube den gesellschaftskonservativen Teil dürfen wir gerne der SVP und veralteten Kreisen der CVP überlassen und uns mit voller Kraft für die liberalen Werte in Wirtschaft UND Gesellschaft einsetzen. Nur so wird uns der Wähler wieder als eine Partei wahrnehmen, welche klaren Prinzipien folgt und somit ein Ziel vor Augen hat. Die Freiheit der Marktwirtschaft gründet in der Freiheit des Individuums.

Thema: Allgemeines, Kanton, Leserbriefe | Kommentare (0) | Autor: Pascal Duss

Kampf für Freiheit oder Verbote?

Dienstag, 15. Dezember 2009 16:25

Leo Fuchs

Roger Köppel hat liberale Themen aufgegriffen und aus seiner Sicht thematisiert. Bei näherer Betrachtung des Inhalts seines Referates stellt sich jedoch die Frage was letztlich liberale Politik ist. Und hier mag die Aussenansicht eines Journalisten nicht genügen. Das neue Hochziehen von Mauern ist nicht mit dem liberalen Gedanken vereinbar. Es kann auch nicht sein, dass alles verboten werden muss was stört. Die grassierende Verbotsmentalität ist die falsche Richtung. Ja, die liberalen Forderungen enden mitunter in Kompromissen. Das hindert uns aber nicht für liberale Werte einzustehen und für diese auch zu kämpfen. Die FDP wird sich weiterhin für Freiheit und Recht einsetzen. Dies als glaubwürdige Alternative zu Verbot und Willkür.

Thema: Leserbriefe, Liberale Gesellschaft | Kommentare (1) | Autor: Leo Fuchs

Solarkataster – die Entscheidungs- und Motivationshilfe!

Montag, 14. Dezember 2009 11:42

Josef Langenegger

Mein Postulat fordert den Regierungsrat des Kantons Luzern auf, die Erstellung eines Solarkatasters zu prüfen und zu berichten, welchen Nutzen man aus einem solchen Kataster zur schnelleren und gezielteren Förderung von Solartechnikanlagen im Kanton Luzern Kantons – oder zumindest der dicht besiedelten Gebiete – ziehen kann.

Für einen solchen Solarkataster werden die notwendigen Daten mit einem Flugzeug vollautomatisch gescannt. Eine über das Internet frei zugängliche Karte zeigt dann auf, welche Hausdächer sich für Solaranlagen eignen. Mit einem Mausklick aufs eigene Haus kann man also sehen, ob es sich lohnt, das Dach für die Erzeugung von Solarstrom oder von Warmwasser zu nutzen. Dazu werden auf einer Karte Dächer je nach dem Solarpotenzial mit Farben bezeichnet. So kann jeder Hausbesitzer sehen, wie viel Strom bzw. Warmwasser er auf seinem Dach produzieren könnte. Das Sparpotential wird damit sichtbar und motiviert damit eher zum Handeln.

In Deutschland funktioniert dieses Angebot sehr erfolgreich. Was in Deutschland ein Erfolg ist, kann ja für Luzern nicht ganz falsch sein.
Wir von der FDP.Die Liberalen wollen zu unserer Umwelt nachhaltig Sorge tragen. Dies aber nicht mit unzähligen Verboten und Geboten, sondern mit den richtigen Anreizen und dem Abbau von Hindernissen. Ein solcher Solarkataster geht in diese Richtung. Interessierte – solche gibt es immer mehr – und investitionswillige Menschen sollen möglichst einfach die notwendigen Informationen erhalten und Potentiale abschätzen können. So kann eigenverantwortliches Handeln gefördert werden.

Thema: Liberale Umwelt | Kommentare (0) | Autor: Josef Langenegger

10 Luzerner-Kriminalfälle in einem Buch

Sonntag, 13. Dezember 2009 8:00

Damian Müller

Kaum ein Abend vergeht, ohne dass auf irgendeinem Sender ein Kommissar einem Täter auf der Spur ist. Aber alle noch so gut und raffiniert ausgedachten Geschichten, sei es im Fernsehen oder in einem guten Buch, können nicht so interessant sein wie die Wirklichkeit.

 

portrait_katharina_huterKatharina Huter hat schon zwei Kriminalromane (Todesengel im Luzernischen, Spuren ins Seetal) geschrieben. Jetzt geht es um Tötungsdelikte aus den letzten 30 Jahren, die in Luzern aktenkundig sind. Grundlagen für ihre 10 Kurz-Kriminalfälle sind Polizeirapporte und Gespräche mit dem ehemaligen Leiter der Fachgruppe „Leib und Leben“ der Kriminalpolizei Luzern. Die Fälle sind zwar verfremdet, um dem Datenschutz zu genügen. Sie geschahen aber wirklich vor unserer Haustüre und werden packend erzählt.

 

Huter politisiert
mord-in-der-villaKatharina Huter wurde 1947 in Davos geboren, studierte Veterinärmedizin in Zürich und arbeitete danach in Kliniken und Universitäten in Kanada, Norwegen und Zürich. Seit 1985 lebt sie als Tierärztin im Ortsteil Hämikon der Gemeinde Hitzkirch im Luzerner Seetal. Seit der Fusion ist sie für die FDP.Die Liberalen Hitzkirch Präsidentin der Bürgerrechtskommission. Ich wünsche Ihnen viel interessante Stunden mit ihrem neusten Buch: Mord in der Villa.

 

Thema: Allgemeines | Kommentare (0) | Autor: Damian Müller

Botschaft des RR an den KR zum Stimmrechtsgesetz

Freitag, 11. Dezember 2009 8:00

Stefan Wassmer

Zum Entwurf einer Änderung des Stimmrechtsgesetzes betreffend die Wahlkreise der Kantonsratswahlen:

Eine Wiederwahl gehört in aller Regel zu den obersten Zielen von politischen Mandatsträgern, wobei:

  • Ausnahmen diese Regel bestätigen oder
  • wenn der Druck der Nichtgewählten und der Partei zu ausserterminlichen Platzräumungsaktionen führt.

Mit der Botschaft 125 geht es vorerst darum, die rechtlichen Vorgaben für demokratische und korrekte Wahlen umzusetzen. Einzig diese Vorgabe hat dazu geführt, dass wir in diesem politischen Umfeld diese Anpassungen der Wahlkreise im Kanton Luzern behandeln konnten. Der vorgeschlagene Wahlkreisverbund zwischen Willisau und Entlebuch löst das Problem, dass auch im Entlebuch mit einem Stimmanteil von unter 10% ein Mandat im Parlament zu gewinnen ist. Aber auch der Wunsch von Wolhusen, neu im Wahlkreis Entlebuch wirken zu können, kann damit umgesetzt werden. In allen anderen Wahlkreisen dürfen die aktuellen Mandatsträgerinnen und Mandatsträger und auch die künftigen Kandidierenden auf den bekannten und nicht immer nur bewährten Konzepten aufbauen. Denn weitere Lösungsansätze wie beispielsweise die Abspaltung von Emmen und Rothenburg vom Wahlkreis Hochdorf, oder die Aufteilung von Luzern Land in ebenfalls zwei Wahlkreise wurden in der STRUKO diskutiert. Doch der Grundsatz „Konzentration der Kräfte auf das Wesentliche“ liess weitere Anpassungen und Veränderungen nicht zu. [...]

Thema: Kanton, Wahlen | Kommentare (0) | Autor: Stefan Wassmer

Hoho, die Weihnachtszeit ist da!

Donnerstag, 10. Dezember 2009 9:00

Damian Müller

Die Nächte werden immer länger und seit einigen Wochen sind einige Bäume und Häuser bereits im Weihnachtskleid. Die Gärten sind mit farbenfrohen Lichtern geschmückt und vor der Haustüre stehen Kerzen.

Liebe Leserinnen und Leser, die Weihnachtszeit ist da!

Plakate statt Lichter
Die FDP.Die Liberalen Hitzkirch verwenden in der Adventszeit keine Kerzen oder LED-Lichtketten, sondern Plakate. Ein geschmückter Weihnachtsbaum mit einem Christkind zieren die beschrifteten Plakate. An 7 Stellen werden den Automobilisten und den Spaziergängern im unteren Seetal die Wünsche für Weihnachten und Neujahr auf Plakaten (F12) übermittelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir wünschen auch Ihnen eine tolle Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Nur wer aktiv ist, kann etwas verändern.

Thema: Allgemeines | Kommentare (0) | Autor: Damian Müller

FDP.Die Liberalen Luzern: Parteitag in Sempach (08.12.2009)

Mittwoch, 9. Dezember 2009 15:47

Sascha Kretz

“Forderungen müssen radikal sein“

Für Gastredner Roger Köppel ist die FDP zu wenig liberal. Am Parteitag in Sempach forderte er die Freisinnigen auf, immer auf die Barrikaden zu steigen, wenn der Staat die Macht ausdehnen möchte.

Er habe den Auftrag, sich in seiner Rede mit dem liberalen Gedankengut zu befassen, sagte Weltwoche-Chef Roger Köppel am traditionellen Parteitag der Luzerner Freisinnigen in Sempach. Er erwähnte die grosse Leistung der FDP 1848 mit der Gründung des modernen Bundesstaates, die freiheitliche Grundordnung im freiheitlich liberalen Rechtsstaat. „Dieser Charakterzug hat uns reich gemacht.“ Der Liberalismus sei in der Schweiz verwurzelt, es gelte, die Eigenverantwortung zu stärken und die Macht des Staates einzudämmen. Diejenigen

Roger Köppel

Roger Köppel

Länder, denen es gelungen sei, den Interventionismus zurück zu dämmen, seien am erfolgreichsten. Man kann in den freiheitlich liberalen Forderungen nie radikal genug sein, weil alles durch Kompromisse verwässert wird.“ Die heutige FDP.Die Liberalen engagiere sich zu wenig mit ihrer freiheitlichen liberalen Gesinnung. „Sie hat zu wenig Liberalismus.“

Köppel kritisierte eine Reihe politischer Entscheide der FDP, darunter die Mutterschaftsversicherung und die Anhebung der Mehrwertsteuer, beides nach Köppels Ansicht „freisinnige Sündenfälle“. Die Liberalen hätten sich jedem Versuch einer Erhöhung der Mehrwertsteuer radikal entgegensetzen müssen. Strukturelle Probleme dürften nicht durch Erhöhungen gemeistert werden. “Man muss an der Wurzel ansetzen.“ Er sei nicht gegen Mutterschaft, aber dies sei keine Aufgabe des Staates, sondern obliege der Eigenverantwortung der Betriebe. Ähnliches gelte für Kinderkrippen. Man müsse die Frage stellen, welches die Aufgaben des Staates in einer erfolgreichen Gesellschaft seien. „Wo muss er eingreifen, wo nicht.“ [...]

Thema: Allgemeines, Kanton | Kommentare (0) | Autor: Sascha Kretz