Die Wahl von Stefan Roth stimmt auch für die FDP.Die Liberalen
Endlich ist der Luzerner Stadtrat wieder komplett. Stefan Roth von der CVP hat am Sonntag in einer Nachwahl souverän den Einzug geschafft. Das ist auch aus Sicht der FDP.Die Liberalen gut so. Erstens war er von den drei Kandidierenden die beste Wahl: Als erfahrener langjähriger Gemeindeammann von Littau passt nur er ins Anforderungsprofil für den städtischen Finanzdirektor. Zweitens ist Littau mit ihm ab 2010 in der Exekutive der Stadt vertreten.
Verwirrung durch Beat Stocker
Überzeugt haben weder der parteilose Beat Stocker noch die junge Grüne Stefanie Wyss. Beide landeten abgeschlagen weit hinter Roth. Beat Stocker verwirrte das Publikum mit immer neuen Aussagen zu seinen Ambitionen. Schliesslich war er nach dem Bekanntwerden einer alten Kokain-Geschichte isoliert. Es ist schade, dass ihm und seiner Familie die leidige Geschichte nicht erspart geblieben ist. Stefanie Wyss, 22 Jahre alt, ist einfach zu jung und politisch und beruflich zu unerfahren für ein Exekutivamt. Das haben auch viele Linke so gesehen.
Stadtteil Littau ist vertreten
Die Luzerner Wählerinnen und Wähler haben einen Personenwahl getroffen und für parteipolitische Ausgewogenheit gesorgt. Es ist richtig, dass die CVP als zweitstärkste Partei in der Regierung vertreten ist. Und es ist notwendig, dass der künftige Stadtteil Littau eine starke Vertretung hat.
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Montag, 28. September 2009 15:06
Schön, nach der zunehmenden Spaltung der politischen Mitte FDP/CVP (u.A durch die BR-Wahlen) auch wieder einmal von einem Liberalen sachpolitische und konkordanznahe Worte zu hören, welche nicht darauf abzielen, die CVP als per se schlecht darzustellen. Gratulation!