Die IV von der AHV abkoppeln, heisst JA zur IV-Sanierung!

Die IV ist eine wichtige gesellschaftliche Institution, die Menschen unterstützt, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für ihren Lebensunterhalt eigenständig aufkommen können. Die Ausgaben sind in den letzten Jahren stark gewachsen, dass die IV heute mit 13 Milliarden Franken verschuldet ist. Durch die Defizite kommen jährlich noch 1,4 Milliarden Franken dazu. Die IV-Sanierung ist also von höchster Dringlichkeit, wenn wir in Zukunft die AHV Renten sichern wollen. Erstens würde die sanfte Erhöhung der Mehrwertsteuer bis 0,4 Prozent die IV entschulden helfen. Zweitens käme es bei einem JA endlich zur Entflechtung der beiden wichtigen Sozialwerke. Man könnte die IV-Sanierung auch über höhere Lohnabzüge bewerkstelligen. Dagegen wende ich aus Unternehmersicht ein, dass die Verteuerung der Arbeit das Letzte wäre, was sich unser exportorientiertes Land in einer Weltwirtschaftskrise leisten sollte.

Auch aus sozialen Gesichtspunkten sind höhere Lohnkosten falsch, weil sie nur die Erwerbstätigen träfen. Die Sicherung der AHV dank Sanierung und Abtrennung der IV wäre ein ermutigendes Signal für alle jungen Bürgerinnen und Bürger, die bisher an der Zukunft der AHV zweifelten. Wenn nichts unternommen wird, ist die AHV in etwa zehn Jahren nicht mehr in der Lage, die Ausrichtung ihrer Renten zu garantieren! Wollen wir das wirklich? Ich persönlich möchte diese Verantwortung nicht übernehmen. Deshalb lege ich mit Überzeugung ein JA in die Urne.

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Datum: Freitag, 4. September 2009 12:57
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