Rettet den Hergiswald!

Es gibt noch schützenswerte Ortsbilder in der Region. Eines dieser Ortsbilder von nationaler Bedeutung ist der Wallfahrtsort  Hergiswald. Nun soll dieses Bild verschwinden?

Es ist unverständlich, dass ausgerechnet die Albert Köchlin Stiftung (ASK) sich für den Abbruch des Restaurants einsetzt. Unverständlich deshalb, weil sich die ASK um den Hergiswald grosse Verdienste erworben hat. Denn nur mit Hilfe der ASK konnte die Kirche Hergiswald vor dem Zerfall gerettet werden.

Quelle: Neue Luzerner Zeitung vom 22.08.2009

Quelle: Neue Luzerner Zeitung vom 22.08.2009

Mehr Einfühlungsvermögen und eine bessere Zusammenarbeit mit dem Förderverein Hergiswald, der Stiftung Pro Hergiswald und der Kapellstiftung könnten zu einer besseren Lösung führen. Voraussetzt, dass sich die Vereine in dieses Projekt einbringen und mitarbeiten können. Der geplante Neubau soll nicht verhindert werden. Das neue Restaurant kann höher platziert und gegen Osten verschoben werden. Baugrund ist genügend vorhanden. Dieses Vorgehen würde die Erhaltung als schützenswertes Ortsbild ermöglichen ohne eine zeitgemässe Architektur zu verhindern.

Damit könnte auch das alte Restaurant im Erscheinungsbild gestärkt und neu als Pilgerhaus genutzt werden. Die Stiftung Pro Hergiswald, der Förderverein Hergiswald und die Kapellstiftung bekämen die Möglichkeit sich, analog dem Pfarrhaus, für eine Renovation stark zu machen. Mit der Nutzung als Pilgerhaus, (preisgünstige und einfache Zimmer) könnte Ertrag erwirtschaftet werden und gleichzeitig ein wertvoller Beitrag an den Jakobsweg geleistet werden.

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Datum: Montag, 31. August 2009 8:00
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