Steuergesetzrevision 2011
Sebastian Dissler, Sekretär der SP Kt. Luzern beschreibt in seinem Leserbrief klar seine Haltung zur Steuergesetzrevision 2011. Gar klischehaft links versucht er die Bevölkerung zu überzeugen, dass bei der Steuergesetzrevision 2011 sowieso nur wieder die Reichen profitieren werden. Aber dass dank der Steuergesetzrevision auch die Familien und der Mittelstand entlastet werden, darüber schweigt er sich natürlich aus. Viel lieber schürt er Angst, in dem er der Bevölkerung weise machen will, dass falls die Revision angenommen wird, dem Kanton in Zukunft an Mittel für das Bildungswesen fehlen würde und dadurch sowieso an Attraktivität einbüssen wird. Auch ich, die es durch das Studium an der Universität Luzern direkt betrifft, will, dass der Kanton Luzern sich durch ein gutes Bildungswesen auszeichnet, jedoch kann ich den Zusammenhang zwischen der Steuergesetzrevision 2011 und der Einbusse an Bildungsmitteln nicht ganz sehen. Denn die Revisionen 2005 und 2008 haben bewiesen, dass Steuerentlastungen das Steueraufkommen unter dem Strich nicht schmälern, sondern vergrössern und es somit zu keinen Ausfällen an Bildungsgeldern kommt.
Und sowieso, was bringt (den Jungen) die beste Ausbildung, wenn es trotzdem keine Unternehmen gibt, die sie beschäftigen wollen?! Aber dank der geplanten Unternehmenssteuerhalbierung haben die Unternehmen mehr Geld übrig, die sie gezielt in Sicherung und Schaffung neuer Arbeitsplätze und Lehrstellen investieren können und damit einen grossen Teil zur Bekämpfung der Jungendarbeitslosigkeit leisten.
Bleiben Sie nicht einfach stehen, sondern denken Sie bitte auch an die Zukunft von uns Jungen!
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