Hunde, die beissen, bellen nicht!
Spielende Kinder, Wandernde, Sporttreibende, Mitmenschen mit einer Behinderung geniessen draussen die warmen Sommertage. Dagegen ist nichts einzuwenden oder doch? Gleichzeitig sind Personen in Begleitung von Hunden unterwegs. Eine Begegnung oder ein Ausweichen, was nun? Der Hund macht nichts. Er will spielen. Er schnuppert nur. Er will wie die Kinder auch herumspringen. Wenn er gerufen wird, kommt er, was nun?
Ihr könnt dem Hund ausweichen. Ihr dürft keine unkontrollierten Bewegungen machen. Es gibt noch andere Wege. Die Kinder sind an die Hand zu nehmen, was nun? Die durch Bisse verletzten Kinder werden ihr Leben lang gezeichnet sein von seelischen und körperlichen Schmerzen. Sie werden lernen müssen, dass auf Erwachsene nicht immer Verlass ist. Wo liegt die Verantwortung: bei den Kindern oder beim Hund?
Ein Hund schnappt zu, unerwartet in gewohnter Umgebung. Er erwischt die rechte Hand. Die Betroffene erschrickt. Die Hand blutet nur leicht. Scheinbar keine starke Verletzung. Die Folgen: Einnahme von stark wirkenden Medikamenten, Impfung, Störung des gesundheitlichen Gleichgewichtes, noch mehr Medikamente. Nach drei Monaten kann die Betroffene die Hand wieder gut gebrauchen. Die vielen kleinen inneren Verletzungen sind verheilt. Sie stellt fest: noch einmal gut gegangen, was nun?
Muss der Bus, die Bahnhofhalle, der Spielplatz sofort verlassen werden, wenn ein freilaufender Hund naht, was nun? Hunde müssen im öffentlichen Raum, im Tram, Bus, in der Eisenbahn, auf dem Spielplatz, dem Schulhausplatz links an der kurzen Leine geführt werden. Eine Regelung, der wenig Beachtung geschenkt wird. Eine Erkenntnis: Hunde, die beissen, bellen nicht.
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