Beiträge vom August, 2009

Rettet den Hergiswald!

Montag, 31. August 2009 8:00

Leo Fuchs

Es gibt noch schützenswerte Ortsbilder in der Region. Eines dieser Ortsbilder von nationaler Bedeutung ist der Wallfahrtsort  Hergiswald. Nun soll dieses Bild verschwinden?

Es ist unverständlich, dass ausgerechnet die Albert Köchlin Stiftung (ASK) sich für den Abbruch des Restaurants einsetzt. Unverständlich deshalb, weil sich die ASK um den Hergiswald grosse Verdienste erworben hat. Denn nur mit Hilfe der ASK konnte die Kirche Hergiswald vor dem Zerfall gerettet werden.

Quelle: Neue Luzerner Zeitung vom 22.08.2009

Quelle: Neue Luzerner Zeitung vom 22.08.2009

Mehr Einfühlungsvermögen und eine bessere Zusammenarbeit mit dem Förderverein Hergiswald, der Stiftung Pro Hergiswald und der Kapellstiftung könnten zu einer besseren Lösung führen. Voraussetzt, dass sich die Vereine in dieses Projekt einbringen und mitarbeiten können. Der geplante Neubau soll nicht verhindert werden. Das neue Restaurant kann höher platziert und gegen Osten verschoben werden. Baugrund ist genügend vorhanden. Dieses Vorgehen würde die Erhaltung als schützenswertes Ortsbild ermöglichen ohne eine zeitgemässe Architektur zu verhindern.

Damit könnte auch das alte Restaurant im Erscheinungsbild gestärkt und neu als Pilgerhaus genutzt werden. Die Stiftung Pro Hergiswald, der Förderverein Hergiswald und die Kapellstiftung bekämen die Möglichkeit sich, analog dem Pfarrhaus, für eine Renovation stark zu machen. Mit der Nutzung als Pilgerhaus, (preisgünstige und einfache Zimmer) könnte Ertrag erwirtschaftet werden und gleichzeitig ein wertvoller Beitrag an den Jakobsweg geleistet werden.

Thema: Gemeinde, Leserbriefe, Liberale Gesellschaft | Kommentare (0) | Autor: Leo Fuchs

Steuergesetzrevision 2011

Samstag, 29. August 2009 8:00

Nadine Felder

Sebastian Dissler, Sekretär der SP Kt. Luzern beschreibt in seinem Leserbrief klar seine Haltung zur Steuergesetzrevision 2011. Gar klischehaft links versucht er die Bevölkerung zu überzeugen, dass bei der Steuergesetzrevision 2011 sowieso nur wieder die Reichen profitieren werden. Aber dass dank der Steuergesetzrevision auch die Familien und der Mittelstand entlastet werden, darüber schweigt er sich natürlich aus. Viel lieber schürt er Angst, in dem er der Bevölkerung weise machen will, dass falls die Revision angenommen wird, dem Kanton in Zukunft an Mittel für das Bildungswesen fehlen würde und dadurch sowieso an Attraktivität einbüssen wird. Auch ich, die es durch das Studium an der Universität Luzern direkt betrifft, will, dass der Kanton Luzern sich durch ein gutes Bildungswesen auszeichnet, jedoch kann ich den Zusammenhang zwischen der Steuergesetzrevision 2011 und der Einbusse an Bildungsmitteln nicht ganz sehen. Denn die Revisionen 2005 und 2008 haben bewiesen, dass Steuerentlastungen das Steueraufkommen unter dem Strich nicht schmälern, sondern vergrössern und es somit zu keinen Ausfällen an Bildungsgeldern kommt.

Und sowieso, was bringt (den Jungen) die beste Ausbildung, wenn es trotzdem keine Unternehmen gibt, die sie beschäftigen wollen?! Aber dank der geplanten Unternehmenssteuerhalbierung haben die Unternehmen mehr Geld übrig, die sie gezielt in Sicherung und Schaffung neuer Arbeitsplätze und Lehrstellen investieren können und damit einen grossen Teil zur Bekämpfung der Jungendarbeitslosigkeit leisten.

Bleiben Sie nicht einfach stehen, sondern denken Sie bitte auch an die Zukunft von uns Jungen!

Thema: Abstimmungen, Kanton, Liberale Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor: Nadine Felder

FDP-Bundesratskandidaten im Vorstellungsfieber

Freitag, 28. August 2009 13:54

Sascha Kretz

Vor der Wahl am 16. September 2009 müssen die vier FDP-Bundesratskandidaten noch manche Hearings über sich ergehen lassen. Heute haben die Kandidaten vor der Konferenz der kantonalen FDP-Parteipräsidenten Red und Antwort gestanden. Peter Schilliger (Parteipräsident der FDP.Die Liberalen Luzern) gab der Tagesschau ein Interview zu diesem brisanten Thema.

Quelle: Tagesschau vom 27.08.2009 (19.30 Uhr)

Thema: Bund, Wahlen | Kommentare (0) | Autor: Sascha Kretz

Hans Rudolf Merz im Kreuzfeuer

Freitag, 28. August 2009 12:00

Stefan Schöpfer

Wenn eine Schweizer Bürgerin oder ein Schweizer Bürger irgendwo auf der Welt zu Unrecht festgehalten wird, ist es die Aufgabe des Bundesrates alles Denkbare zu versuchen, um diese Festgehaltenen frei zu bekommen. Der Stolz darf in einer solchen Angelegenheit nicht über die Vernunft siegen.

Nun hatte Bundespräsident Hans-Rudolf Merz den Mut und die Entschlossenheit etwas für die Freiheit der zwei in Libyen festgehaltenen Schweizer zu unternehmen. Taten statt Worte. Typisch Merz. Die Kritik, die nun an Merz aufkommt, ist groteskerweise so unverständlich wie typisch für die Politik in unserem Land. Wenn man wirklich wollte, könnte man die Reise nach Tripolis in das Zentrum rücken. Die Sache wäre die Freilassung der beiden Schweizer Geiseln. Für die hat sich Merz eingesetzt und wie er selbst sagt, trägt er für die Reise nach Tripolis die volle Verantwortung. Die couragierteste Äusserung eines Bundespräsidenten seit langem. 

Der Gipfel der Frechheit bildet sicherlich der respektlose und fern von jedem Anstand platzierte Frontalangriff durch den Schwyzer CVP Nationalrat Reto Wehrli „Das man diesen Siech nicht mehr als tragbar anschaut“. Den Bundespräsidenten als Siech zu bezeichnen ist eines Nationalrates nicht würdig. Die Aussage zeigt einmal mehr den wahren Charakter der CVP Bundeshausfraktion. [...]

Thema: Bund | Kommentare (0) | Autor: Stefan Schöpfer

JA zur Sanierung der IV, JA zur Zusatzfinanzierung

Donnerstag, 27. August 2009 16:03

Georges Theiler
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Videokommentar von Georges Theiler zur IV-Zusatzfinanzierung.

Thema: Abstimmungen, Bund, Liberale Gesellschaft | Kommentare (1) | Autor: Georges Theiler

Volksschule / Reformitis

Donnerstag, 27. August 2009 15:02

Erich Leuenberger

Mit Interesse habe ich das Interview mit Bildungsdirektor Herrn Anton Schwingruber im WB gelesen. Mit seinen Aussagen betreffs der “Reformitis” an der Volksschule bin ich nicht einverstanden.

Ich bin der Meinung, dass die Verantwortlichen im Bildungsdepartement an einer gewissen “Reformitis-Wut” leiden. Ich denke da an “Schule mit Profil”, “Schule mit Zukunft”, 2. Fremdsprache in der Primarstufe”, “Kindergarteneintrittsalter ab 4 1/2 Jahren”, “Integrative Förderung”, “Basisstufe” etc. All diese Projekte wurden in den letzten Jahren umgesetzt oder sind in einer Evolutionsphase.  All diese Projekte haben nebst anderen Erneuerungen die Kosten für die Volksschule, die zu 77,5% durch die Gemeinden zu tragen sind, wesentlich verteuert. Leider ist das Wort “konsolidieren” oder überprüfen einer Wirkung eines einzelnen Projektes ein Fremdwort für die Verantwortlichen im Bildungsdepartement. Nein, es wird umgehend das nächste Reform-Projekt gestartet. Viele engagierte Lehrpersonen und noch mehr Eltern haben “die Nase voll” von den ständig neuen Reformen.

Als Finanzverantwortlicher einer Landgemeinde kann ich sagen, dass fast alle Gemeinden ca. 50% der Gesamtausgaben für die Bildung ausgeben. Diese Ausgaben sind in den letzten zehn Jahren aber wesentlich stärker angestiegen, als die normale Teuerung. Ich wage zu behaupten, dass leider das Bildungsniveau eines Schülers am Ende der Schulzeit nie und nimmer im Verhältnis zur Kostensteigerung angestiegen ist. Ich wage weiter zu behaupten, dass eine Verkleinerung des Fächerangebots und dafür eine vertiefte Stoffvermittlung nicht nur weniger kosten würde, sondern sich positiv auf den “Bildungsrucksack” am Ende der Schulzeit der meisten Schülerinnen und Schüler auswirken würde. [...]

Thema: Leserbriefe, Liberale Gesellschaft | Kommentare (0) | Autor: Erich Leuenberger

Bravo Herr Merz!

Dienstag, 25. August 2009 14:41

Peter Schilliger

Ich gratuliere Ihnen zu diesem Entscheid und zur Führungsstärke.

Kaum beweist auf politischer Ebene jemand Grösse und Führungskraft, hagelt es von allen Seiten böse Kritik und man sucht das Haar in der Suppe. Niemand scheint sich noch daran zu stören, dass:
· seit einem Jahr zwei Menschen in einem fremden Land unter wahrscheinlich widrigen Verhältnissen festsitzen
· die exportorientierten wirtschaftlichen Beziehungen blockiert sind
· im Konflikt laufend neue Forderungen gestellt werden
· man vor kurzem über einen Bundesrat klagte, der nicht führe und der keine Verantwortung übernehme!

Seit über einem Jahr pflegen das EDA und seine Spezialisten dieses Dossier. Schon lange ist bekannt, dass der gerügte kantonale Polizeieinsatz unverhältnismässig war. Wäre eine Entschuldigung, ein „Tut uns leid“ vor einigen Monaten nicht einfacher gewesen?
Nun, wo eine Lösung erreicht scheint, wird beleidigt auf die Zuständigkeit hingewiesen. War diese langatmige Arbeitsweise ein Zufall oder spielte es eine Rolle, dass die zuständige Bundesrätin aus dem betroffenen Kanton Genf stammt?

Einsicht ist der beste Weg zur Besserung, sagt ein Sprichwort und gelernt haben wir auch, dass eine Entschuldigung den Neustart ebnet. Vertrauen wir darauf, dass die beiden Schweizer bald frei kommen und die Geschäftsbeziehungen wieder laufen.

Thema: Bund | Kommentare (3) | Autor: Peter Schilliger

20 Minuten Online sucht den nächsten Bundesrat

Mittwoch, 19. August 2009 9:07

Sascha Kretz

So, nun sucht auch noch 20 Minuten Online den Nachfolger/die Nachfolgerin von Pascal Couchepin. Unter dem folgenden Link können Sie an der Abstimmung teilnehmen:

Bundesratsabstimmung 20 Minuten Online

Thema: Bund, Wahlen | Kommentare (0) | Autor: Sascha Kretz

Hunde, die beissen, bellen nicht!

Sonntag, 16. August 2009 8:00

Pascale Amrein-Senn

Spielende Kinder, Wandernde, Sporttreibende, Mitmenschen mit einer  Behinderung geniessen draussen die warmen Sommertage. Dagegen ist nichts einzuwenden oder doch? Gleichzeitig sind Personen in Begleitung von Hunden unterwegs. Eine Begegnung oder ein Ausweichen, was nun? Der Hund macht nichts. Er will spielen. Er schnuppert nur. Er will wie die Kinder auch herumspringen. Wenn er gerufen wird, kommt er, was nun?

Ihr könnt dem Hund ausweichen. Ihr dürft keine unkontrollierten Bewegungen machen. Es gibt noch andere Wege. Die Kinder sind an die Hand zu nehmen, was nun?  Die durch Bisse verletzten Kinder werden ihr Leben lang gezeichnet sein von seelischen und körperlichen Schmerzen. Sie werden lernen müssen, dass auf Erwachsene nicht immer Verlass ist. Wo liegt die Verantwortung: bei den Kindern oder beim Hund?

Ein Hund schnappt zu, unerwartet in gewohnter Umgebung. Er erwischt die rechte Hand. Die Betroffene erschrickt. Die Hand blutet nur leicht. Scheinbar keine starke Verletzung. Die Folgen: Einnahme von stark wirkenden Medikamenten, Impfung, Störung des gesundheitlichen Gleichgewichtes, noch mehr Medikamente. Nach drei Monaten kann die Betroffene die Hand wieder gut gebrauchen. Die vielen kleinen inneren Verletzungen sind verheilt. Sie stellt fest: noch einmal gut gegangen, was nun? [...]

Thema: Leserbriefe, Liberale Gesellschaft | Kommentare (0) | Autor: Pascale Amrein-Senn

Demokratie in Ehren

Freitag, 14. August 2009 9:23

Sonja Döbeli

In der Stadt Luzern ist ein Sitz im 48-köpfigen Parlament vakant, da sich der Vertreter der Partei „Liste 21“ freiwillig zurückgezogen hat und sich niemand dieser Partei für den frei gewordnen Sitz zur Verfügung stellen will. Die Legislatur dauert noch bis Ende 2009.

Alle Parteien des Grossen Stadtrats haben sich darauf geeinigt, dass der freie Sitz im Parlament bis zum Ende der Legislatur an den Kandidaten/die Kandidatin mit der höchsten Stimmenzahl für das neue Parlament geht. So kann diese/r bereits einige Sitzungen früher in den Ratsbetrieb einsteigen. Nun hat sich im letzten Moment der Eingabefrist ein Kampfkandidat von der Stiftung Paulun gemeldet. Die Stadt Luzern ist nun gezwungen, eine Wahl zu organisieren.

Demokratie in allen Ehren. Doch hier geht es um einen Sitz, der maximal von Ende September bis Ende Dezember 2009 frei ist – somit für rund drei Ratssitzungen. Schade, dass sich die pragmatische Lösung der Parteien nicht durchsetzen konnte. Die jetzige Kampfwahl ist maximal eine Verschleuderung von Steuergeldern und Ressourcen. Denn eine Person, die sich nur für drei Ratssitzungen zur Verfügung stellen lässt, macht das wohl eher als Trotz, als aus Überzeugung, um wirklich aktiv zu politisieren. Denn sonst hätte sie sich bei den Erneuerungswahlen mehr engagiert, um effektiv einen Sitz zu erringen.

Thema: Stadt Luzern, Wahlen | Kommentare (0) | Autor: Sonja Döbeli