Podium in Sempach zu politischem Extremismus
Am Donnerstag 16. Juli 2009 haben die JCVP und die Jungfreisinnigen Luzern im Buureschopf der Wirtschaft zur Schlacht in Sempach zu einer Podiumsdiskussion geladen. Am Podium in Sempach diskutierten neben den Parteipräsidenten René Gmür (JCVP) und Stefan Schöpfer (Jungfreisinnige) auch SVP-Nationalrätin Yvette Estermann und SP-Kantonsrat Lathan Suntharalingam zum Thema „politischer Extremismus und politisch motivierte Gewalt“. Nach einem Referat durch den Kommandanten der Kantonspolizei Luzern, Beat Henseler, zur Extremismus-Problematik in der Schweiz, wurden Lösungen gesucht, wie man die Schlachtjahrzeit in Zukunft gestalten könnte.
Beat Henseler zeigte auf, dass es teilweise sehr schwierig ist, Extremisten zu erkennen, wenn man Ihre szeneneigenen Erkennungszeichen nicht kennt. Gemäss Henseler finden sich Linksextreme besonders im urbanen Gebiet in und um Luzern. Die Rechtsextremen seien vorwiegend im Amt Willisau angesiedelt. So die Situation im Kanton Luzern.
Die Jungfreisinnigen und die JCVP sehen einen möglichen Ansatz um die Problematik in den Griff zu bekommen darin, dass man mehr „normale“ Schlachtzeitbesucher mobilisieren müsste, damit die Extremisten in der Masse untergehen und somit auch für die Medien uninteressanter werden. Für beide Jungparteien ist klar, dass die Schlachtjahrzeit auch in Zukunft öffentlich und in einem traditionellen Rahmen durchgeführt werden soll. Um dies zu ermöglichen will man zusammen mit Vertretern aus Sempach gemeinsam eine Lösung finden.Der hochkarätig besetzte Anlass kam beim Publikum gut an, auch nach den letzten Voten wurde beim Apéro noch eifrig weiter diskutiert. Die Jungfreisinnigen und die JCVP wollen auch in Zukunft bei Themen, die von den Aussenpolen besetzt sind gemeinsam mit sachlichen Lösungsansätzen der kontraproduktiven Polarisierungspolitik der Aussenparteien entgegenwirken.
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