Mobilität als Wirtschaftsfaktor: «Bypass Luzern»
Die A2 stösst im Raum Luzern bereits heute an ihre Kapazitätsgrenzen. Und es wird immer prekärer. Eine Lösung tut not. Sie heisst «Bypass Luzern».
Täglich passieren rund 88’000 Fahrzeuge den Reussporttunnel. Der Verkehr von und nach Luzern hat in den letzten 10 Jahren um rund 20 Prozent zugenommen – Tendenz steigend! Das sind Verhältnisse, welche die aktuellen – und zukünftigen – Verkehrskapazitäten deutlich übersteigen. Die Folge sind massive Staus auf der A2, der A14 und auf dem regionalen Strassennetz.
Bypass erhöht Lebensqualität
Die Lösung heisst «Bypass». Beim «Bypass Luzern» handelt es sich um eine neu zu erstellende Verbindung der A2 zwischen Emmen im Norden und Horw im Süden. Mit ihr werden die Kapazitätsengpässe der Nord-Süd-Achse im Reussport- und im Sonnenbergtunnel behoben. Der «Bypass Luzern» schafft mit zwei Doppelspurtunnels zwischen der Verzweigung Rotsee und dem Tunnel Schlund bei Kriens eine neue Achse für den Durchgangsverkehr.
Befreiungsschlag stärkt Wirtschaft
Zum Gesamtsystem «Bypass Luzern» gehören neben den Bypass-Tunnels der Ausbau der A14 bis Anschluss Buchrain bzw. der A2 bis Emmen Nord auf insgesamt sechs Spuren sowie der Ausbau der A2 zwischen der Verzweigung Lopper und Horw auf drei Spuren in Fahrtrichtung Norden. Dass mit dem Projekt ein Wirtschaftsfaktor erster Güte betont wird, dokumentieren zwei Komponenten. Zum einen wird durch die Verflüssigung des Verkehrs die Mobilität gesteigert – Mobilität ist ganz klar ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. Zum anderen wird ein Investitionsvolumen von rund 1,6 Milliarden Franken ausgelöst. Das belebt die Wirtschaft und schafft Arbeit! Es liegt an uns Politikern auf kantonaler und nationaler Ebene, den «Bypass Luzern» zu unterstützen. Unsere volle Kraft dient diesem Zukunftsprojekt.
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